Nachrichten

Was ist auf dem Stacken los ?

Da soll der in die Jahre gekommene Funk-/Antennenbetonmast durch einen anderen Mast ersetzt werden! Was ist schon dabei, einer weg, ein anderer hin, da bleibt doch alles beim Alten!?

Schön wäre es, aber ganz so einfach ist es nicht, da die bisher bekannte Planung einen Standort im FFH-Gebiet „Stacken-Wacholderheide“ beinhaltet. Obwohl sich Ortsbeirat (OB), NABU-Mernes und Andere schon dagegen aussprachen und einen alternativen Standort vorschlagen, sind noch lange nicht die Planungsentscheidenden erreicht und von einer Umplanung überzeugt. Für OB und uns ist erster Ansprechpartner unsere Stadtverwaltung, an die u.a. unsere Einspruchssignale gesendet wurden! Ist das aber genug, kann man sich darauf verlassen?

Ich denke je mehr Stellen daraufhin angesprochen werden, umso größer sind die Chancen, die herrliche Aussicht von unserer einzigartigen Wacholderheide zu erhalten. Wer Interesse hieran hat, bitten wir entsprechende Stellen anzusprechenden, z.B. die Untere- und Obere Naturschutzbehörde, der Landrat, Spessart regional, Naturpark Spessart und viele andere .

Es wurden schon Stimmen gehört, die meinten, die Baumaßnahmen hätten schon begonnen, da an einer größeren Fläche die Vegetation abgetragen wurde. Diese schlimmen Vermutungen können wir vom NABU-Mernes wie folgt als falsch erklären, da die Fläche in Absprache mit dem Forstamt Burgjoß und dem RP-Darmstadt erfolgte und der geplante, unschöne Standort auf der gegenüberliegenden Seite (Richtung Marjoß, Aussicht zur Röhn) liegt. Der geplante Maststandort befinde sich auf der nördlichen Seite der Wacholderheide auf dem angrenzenden Wildacker. Da für dieses Jahr unweit hiervon noch eine kleinere Abplaggaktion eines vergrasten Wacholderheidestückes geplant ist, machen wir darauf aufmerksam, dass das Eine mit dem Anderen nichts zu tun hat. Mit dem Abplaggen wird die Heide-Konkurrenzvegetation und die damit verbundene, nährstoffhaltige, obere Bodenschicht abgetragen, so dass junge Heidesträucher aufwachsen können.

Wie ihr seht, wird einiges für den Erhalt der Heide getan, jedoch ist zum Erhalt der einzigartigen Kulturfläche, mit dem Vorkommen einiger Rote Liste Bienen und anderen Insekten, nicht nur maschineller, sondern auch ein unermütlicher, manueller Einsatz erforderlich, den wir seitens der NABU-Gruppe nicht alleine schultern können.

Wer Interesse am Fortbestand der Wacholderheide hat, bitten wir unsere Terminansagen zu beachten und an den Aktionen teilzunehmen.

Bau eines Eidechsenhügels

am 24. März 2012, mit Sandsteinen und Sand durch unsere NAJU mit Unterstützung von Erwachsenen

Mit der Flurbereinigung ging die abwechslungsreiche Kleinstrukturierung der Landschaft verloren und somit unter anderem Steinhaufen, Heckenzüge, Trockenmauern und vieles mehr. Damit veränderten sich Kleinbiotope oder gingen verloren, womit Tierarten verschwanden oder dezimiert wurden, wie zum Beispiel die Zauneidechse, die wir mit dem Bau eines Stein- und Sandhügels im Umfeld unserer NABUde fördern möchten.

August 2008

Silvia H. und Reiner Z. berichteten über das „Nisthöhlen schrauben mit Kindern“ an der Merneser Kier.

Die Beteiligung war unerwartet hoch und sehr erfreulich, auch die spontane ( und zukünftige ) Mithilfe durch Bettina Z.. Die dreisig Nisthöhlen-Bausätze ( Bezug von den Behinderten Werkstätten in Schlüchtern ) wurden restlos aufgearbeitet und an die Interessenten abgegeben.

 

Reiner Z. berichtet über eine Sichtung eines unbekannten Frosches.

Am Samstag, den 06.09.08, wurde Reiner Ziegler und Christian Schultheis, durch Emil Gaul und Frank Arnold, zur Sichtung eines großen, unbekannten Frosches herbei gerufen. Dieser saß auf einem in der Jossa liegenden Weidenast. Es missglückte der Versuch den Frosch mittels zweier Kescher zu fangen, da dieser in den Bach unter Gras und Wurzeln unauffindbar abtauchte. Eine nachträglich Bestimmung ergab kein eindeutiges Ergebnis, jedoch ist man sich sicher, dass es sich nicht um den unliebsamen Exoten, eines Ochsenfrosches, handelt. Die besondere Größe und die Färbung/Zeichnung deutet auf einen Seefrosch hin, der jedoch um Mernes noch nicht gesichtet wurde bzw. nicht bekannt ist und somit u.a. geringe Zweifel offen lässt.

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