Aktuelles aus dem NABU


Pressebericht zur Jahreshauptversammlung 27.03.2026

Die neue Vorstandsgruppe mit ihrem Vorsitzenden, Richard Euler (links), blickt positiv in die Zukunft.  

 

"So sieht ein Vorstandsteam aus, das mit Herzblut für den Naturschutz einsteht, die Gruppe stärkt, und mit echter Freude und viel Spaß gemeinsam anpackt!"

Schwieriges Vereinsjahr überwunden

Bad Soden-Salmünster-Mernes (sg). Das vergangene Jahr hielt für die NABU-Gruppe „Mernes/Jossatal“ einige Turbulenzen und Herausforderungen bereit. Doch die Naturschützer hielten stand, wählten, was das Zeug hält, und richteten schließlich vergangene Woche die erste Mitgliederversammlung unter neuer Führung aus.

Der Nebenraum im Merneser Gasthaus „Zum Jossatal“ war gut besetzt. Neben dem Urgestein und langjährigem Schatzmeister des Vereins, Lothar Röder, saßen Richard Euler und Timo Spaniol, die auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung im Oktober vergangenen Jahres zum Vorsitzenden beziehungsweise zum Stellvertreter gewählt wurden. Mehrere treue Mitglieder waren gekommen, ebenso wie einige interessierte Gäste. Alle wollten dem Fachvortrag von Wolfgang Schöffer zum „Rebhuhn – Vogel des Jahres 2026“ lauschen, der der Mitgliederversammlung vorangestellt war.

 

Tatsächlich erlebten die Zuhörer eine kurzweilige, mit vielen Fotos, Abbildungen und anschaulichen Erklärungen gestaltete Präsentation. Sie erfuhren Wissenswertes über die Gewohnheiten sowie den Lebensraum und die Nahrung des heimischen Hühnervogels.

Humorvoll berichtete der Naturschützer von seinen Erlebnissen beim „MsB“. Das „Monitoring seltener Brutvögel“ in Bayern hat sich zum Ziel gesetzt, Arten mit weniger als 1000 Brutpaaren bundesweit zu erfassen und die Bestandsentwicklung zu dokumentieren. Da das Rebhuhn pünktlich 30 Minuten nach Sonnenuntergang mit seinem Balzruf beginne und dieser exakt 30 Minuten andauere, müsse er sich schon ziemlich sputen, um seine mehr als zwei Kilometer lange Strecke am Abend abzulaufen, so Schöffer schmunzelnd.

 

„Mein Vater war Landwirt und ich kann mich noch gut erinnern, wie ich als Kind mit ihm über unsere schmalen, aber sehr langen Felder gefahren bin. Da haben sich die Rebhühner richtig wohl gefühlt“, erzählte der Bad Brückenauer. Aufgrund der Flurbereinigung und der damit verbundenen Umstrukturierung der Landwirtschaft ist die Anzahl der Brutpaare seit 1980 um mehr als 90 Prozent gesunken, so der NABU-Bundesverband. Gegenwärtig liege der Bestand in Deutschland wahrscheinlich unter 50.000 Brutpaaren.

 

So viele Mitglieder hat die Ortsgruppe „Mernes/Jossatal“ zwar noch nicht, dennoch blicken die Vereinsmitglieder positiv in die Zukunft. In seinem ersten Jahresbericht sprach der Vorsitzende, Richard Euler, von Umstrukturierungen und vielen neuen Ideen. Er informierte über Naturschutzaktivitäten, Pflegemaßnahmen in den Biotopen, dem Aufbau einer starken NAJU (Naturschutzjugend) und einer intensivierten Öffentlichkeitsarbeit.

 

„Das vergangene Jahr war wirklich nicht einfach“, schloss er seinen Bericht. „Im Frühjahr trat unser Reiner aus gesundheitlichen Gründen zurück und auch Leo konnte im Herbst nicht mehr weitermachen. Aber mittlerweile sind wir eine echt tolle Truppe und ich blicke zuversichtlich in die Zukunft.“ Seit Jahrzehnten lenkten Reiner Ziegler und Leo Klübenspies die Geschicke der NABU-Gruppe, bevor beide 2025 krankheitsbedingt ausschieden und zweimal ein neuer Vorstand gewählt werden musste. 

 

„Ritsch ist noch nicht einmal seit einem Jahr im Amt und hat schon total viel bewegt. Seine Begeisterung hat uns einfach alle mit angesteckt“, ergänzte die Schriftführerin. „Ich wünsche mir, dass er noch ganz lange unser Vorsitzender bleibt – mindestens so lange wie seine beiden Vorgänger zusammen.“

 

Nicht nur das Rebhuhn will in diesem Jahr als „Vogel des Jahres“ für Furore sorgen, sondern auch die Naturschützer beabsichtigen mit ihrer Veranstaltungsreihe „Natur erleben“ – dessen Auftakt der Fachvortrag zum „Vogel des Jahres“ darstellte – mehr Aufmerksamkeit auf die Vorgänge in der Natur zu lenken. Das ganze Jahr über laden so interessante Vorträge, praxisnahe Kurse und spannende Exkursionen Jung und Alt zum Mitmachen ein.

 

Mehr Informationen über die Aktivitäten der Gruppe und aktuelle Termine finden Interessierte unter www.nabu-mernes.de

NABU-Gruppe blickt positiv in die Zukunft / Neue Reihe: „Natur erleben“

Referent Wolfgang Schöffer berichtete kurzweilig und informativ von seinen Erlebnissen beim Beobachten und Erfassen der heimischen Hühnervögel.

Mehr als 80.000 Menschen wählten das Rebhuhn zum "Vogel des Jahres 2026".

 

Foto: NABU, Hermann Hirsch


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Jahresrückblick 2025
Das ist der Jahresrückblick 2025, den wir während der Jahreshauptversammlung am 27.03.2026 vorgestellt haben.
Jahresbericht 2025 JHV_20260327.mov
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Erstmals finanzielle Förderung für die NAJU Mernes/Jossatal Vorsprung online,  21. Januar 2026

Die Naturschützer freuten sich über den Förderbescheid von Bürgermeister Dominik Brasch (rechts).
Mernes 

Die Naturschutzjugend (NAJU) der Ortsgruppe Mernes/Jossatal erhielt erstmals eine finanzielle Förderung für ihre Jugendarbeit von der Stadt Bad Soden-Salmünster.
Obwohl die Naturschützer seit vielen Jahren engagierte und kontinuierliche Arbeit mit Kindern und Jugendlichen leisten, konnten die formalen Voraussetzungen für eine Förderung erst jetzt erfüllt werden. „Unser Eddy hat sich richtig ins Zeug gelegt, die ganzen Bedingungen gelesen, die Antragstellung übernommen und sich natürlich noch regelmäßig um die NAJUs gekümmert“, zeigte sich Richard Euler, Vorsitzender der NABU-Ortsgruppe, begeistert.
Gemeint ist Eddy Röder aus Oberndorf. Der zertifizierte Natur- und Landschaftsführer begeistert seit zehn Jahren auf praxisnahe und altersgerechte Weise die Jossgründer Ferienspielkinder. Im vergangenen Jahr hat er, gemeinsam mit Daniela Euler aus Jossa, die Betreuung der jungen Naturschützer übernommen und bereits vielfältige Naturschutzarbeiten wie Nisthilfen für Wildbienen, Biotoppflege sowie naturkundliche Wanderungen umgesetzt. Röder dazu: „Die Gruppe hat sich richtig gut entwickelt, bedingt auch durch die Regelmäßigkeit. Normalerweise treffen wir uns einmal im Monat und gehen raus in die Natur. Da sollen die Kinder sich austoben und auch mal richtig mit anpacken.“ Selbstverständlich stehen dabei immer der Naturschutz und das Wissen um die Zusammenhänge im Vordergrund.
Im Rahmen einer offiziellen Übergabe überreichte nun Bad Soden-Salmünsters Bürgermeister Dominik Brasch (CDU) die Fördermittel und unterstrich die Bedeutung der Vereinsförderung: „Gerade in Zeiten eines angespannten Haushalts ist es wichtig, die wertvolle Arbeit unserer Vereine zu unterstützen. Das ehrenamtliche Engagement ist eine tragende Säule unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts.“ Die Arbeit der Jugendbetreuerinnen und Jugendbetreuer verdiene großen Respekt und Anerkennung.
Der Vorsitzende Euler bedankte sich für die Wertschätzung der Vereinsarbeit. Gemeinsam mit Jochen Arnold vom Vorstand des Fußball-Sport-Verein Mernes betonte er, dass Jugendarbeit die Grundlage für gesellschaftlichen Zusammenhalt bilde – unabhängig davon, ob sie im Naturschutz, im sportlichen oder im kulturellen Bereich stattfinde. Das Geld können die jungen Naturschützer gut gebrauchen. Neben Ausflügen zu Amphibien- und Reptiliengebieten, dem Anlegen einer Benjeshecke sowie Aktivitäten rund um die „Batnight“ im August steht in diesem Jahr vor allem eines im Vordergrund: der Um- und Ausbau des in die Jahre gekommenen NAJU-Camps in der Nähe von Mernes. „Hier können die Kinder wieder richtig mit anpacken“, informiert Eddy Röder. „Das Gelände bietet viel Platz und wir wollen es gemeinsam mit den NAJUs gestalten, gemeinsam Ideen entwickeln und mit den eigenen Händen umsetzen. Das wird richtig toll!“
Wer wissen will, wie es mit den NAJUs weitergeht oder womit sich die Ortsgruppe ein Jahr vor ihrem 100-jährigen Bestehen beschäftigt, besuche die Internetseite www.nabu-mernes.de.

Eddy Röder aus Oberndorf engagiert sich seit einem Jahr für die Naturschutzjugend.


 

Liebe Mitglieder, liebe Freunde der NABU-Gruppe Mernes,

 

 

Am 27. Dezember haben wir das NABU-Jahr mit einer herrlichen Wanderung rund um Mernes ausklingen lassen.  Der Sonnenschein und die winterlichen Temperaturen haben die Laune perfekt gemacht.  Bei Wurst im Brötchen, heißem Tee und kühlem Bier haben wir dabei gemeinsam auf ein spannendes Jahr zurückgeblickt:

 

Gleich zweimal zwangen uns gesundheitliche Einschränkungen dazu, den Vorstand neu zu wählen. Gleichzeitig forderten uns die Arbeiten in unserem Biotop in Jossa heraus und auch die Arbeiten mit dem Ginster auf dem Stacken haben uns viel Zeit und Energie gekostet.  Zusätzlich gab es unzählige wichtige andere Aufgaben, wie zum Beispiel die regelmäßigen Mäharbeiten, den Schnitt der Obstbäume und das Auslichten der Hecken, die wir natürlich nicht vergessen wollen.

 

Nach der letzten Wahl kamen im November alle Vorstandsmitglieder zu einer intensiven Klausurtagung zusammen. Gemeinsam wollten wir herausfinden, wie gut unsere Gruppe für die vielfältigen Aufgaben des kommenden Jahres aufgestellt ist – und welche Weichen wir für die Zukunft stellen müssen.

 

Eine der größten Veränderungen betrifft unsere monatlichen Treffen: Die klassischen Infoabende wird es ab 2026 nicht mehr geben. Stattdessen starten wir mit frischem Schwung in eine neue Reihe: „Natur erleben“. Hier möchten wir faszinierende Einblicke in Natur- und Artenschutz geben und Menschen für unsere Themen begeistern.

 

Den Auftakt bildet die Vorstellung des „Vogels des Jahres – das Rebhuhn“, direkt vor unserer Jahreshauptversammlung am 27.03. Im Laufe des Jahres erwarten euch weitere inspirierende Vorträge, spannende Entdeckertouren und besondere Naturmomente.

 

Alle Details findet ihr wie immer in unserem Programm für 2026.

 

Im neuen Jahr treffen sich regelmäßig jeweils am letzten Samstag im Monat die NAJUs. Es werden verschieden Themen mit den Kindern erarbeitet. Ein Schwerpunkt im kommenden Jahr soll der Umbau einer Fläche, dem NAJU-Camp, werden. Auch wollen wir mit den NAJUs die Arbeiten auf dem Stacken und im Biotop in Jossa unterstützen.

 

Unsere Aktivengruppe hat sich im Herbst aufgelöst. Aber keine Sorge, wir haben bereits Pläne für 2026:  Der Vorstand wird die Arbeitseinsätze nach Bedarf koordinieren und wir werden sie dann gemeinsam anpacken. Ob wir unter der Woche oder an Samstagen loslegen, hängt natürlich vom jeweiligen Einsatz und der Verfügbarkeit der Helfer ab.

 

Wir im Vorstand sind zuversichtlich, dass wir gut für zukünftige Herausforderungen gerüstet sind. Das neue Jahr wird uns zeigen, wo wir eventuell noch nachjustieren oder neue Wege gehen müssen.

 

Mit Blick auf 2026 möchte ich mich im Namen des gesamten Vorstands ganz herzlich bei allen freiwilligen Helferinnen und Helfern, ob groß oder klein bedanken. Ohne euch wäre der Natur- und Artenschutz in diesem Umfang nicht möglich gewesen.  Wir freuen uns schon sehr auf das kommende Jahr!

 

Euch und euren Lieben wünschen wir einen guten Rutsch und ein gesundes neue Jahr.

 

 

Ritsch Euler, Vorsitzender

 

 

 


Naturschutzarbeit geht weiter

Scheidet ein Vorsitzender aus gesundheitlichen Gründen aus dem Vorstand ausstehendie verbliebenen Vereinsmitglieder vor einer besonderen HerausforderungDie Aktiven der NABU-Ortsgruppe Mernes/Jossatal durchlebten eine solche Situation in diesem Jahr gleich zwei Mal – doch sie hielten stand und wählten vergangene Woche einen neuen Vorstand. Nun scheint auch das 100-jährige Jubiläum im Jahr 2027 gerettet.

Bereits im Frühjahr wählten die Mitglieder auf der Jahreshauptversammlung einen neuen Vorsitzenden, da Naturexperte und NABU-Urgestein Reiner Ziegler seinen Rückzug angekündighatte. Leo Klübenspies, sein damaliger Stellvertreter übernahm. Auch er war von Anfang an bei den ortsansässigen Naturfreunden dabei und erinnerte sich in seiner Dankesrede: „Ich weiß noch sehr gut, wie ich damals im Dorf rumging und Werbung für unseren Verein machte. Unser erstes großes Projekt war damals der Stacken. Und der hat sich richtig gut entwickelt. Ich glaube, insgesamt habe ich zwei Drittel meines Lebens mit dem Naturschutz zu tun gehabt.“

Das kann vermutlich auch Timo Spaniol von sich sagen. Der 40-Jährige engagiert sich bereits von Kindesbeinen an für Reptilien und Amphibien und ist mittlerweile als Fachberater für HessenForst tätig. Auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung überzeugte Spaniol mit seiner sympathischen Art und bildet nun mit Richard Euler, dem Vorsitzenden, und dem nicht wegzudenkenden Schatzmeister Lothar Röder den neuen Vorstand.

„Naturschutz ist momentan leider überhaupt nicht das Thema in der GesellschaftDeshalbgratuliere ich euch ganz herzlich zu eurer Wahl und freue mich, dass es weitergeht. Ich finde es auch sehr gut, dass ihr enger mit HessenForst zusammenarbeiten wollt“, betonte Lydia Desch vom Landesvorstand NABU-Hessen.

Motiviert und engagiert blicken die Naturschützer in die Zukunft. Der Vorsitzende Richard Euler hat bereits zu einer Klausurtagung Mitte November eingeladen. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Biotoppflege, die Gestaltung von Infoabenden und die Verteilung der Vereinsaufgaben. Selbstverständlich wird sich die Ortsgruppe auch den Vorbereitungen auf ihren 100. Geburtstag widmen, sodass sich die Anwohner des Jossatals schon jetzt aufganz besondere Feierlichkeiten freuen können.  

Der neu gewählte Vorstand von links nach rechts: Timo Spaniol, stellvertretender Vorsitzender, Lothar Röder, Schatzmeister, Ritsch Euler, Vorsitzender


 

 

Umbau in vollem Gange

 

NABU-Gruppe Mernes/Jossatal gestaltet Biotop für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten

 

Früher war das schmale Steinbachtal bei Jossa einfach nur eine Fettwiese – hauptsächlich grün und eher pflanzenarm. Bis vor knapp drei Jahren Mitglieder der NABU-Gruppe Mernes/Jossatal das Gebiet entdeckten und eine Vision hatten: Schmetterlinge gaukeln umher, Eidechsen und Schlingnattern sonnen sich am Waldrand, Grasfrösche und Bilche spähen aus ihren Verstecken, überall zirpt, surrt und zwitschert es; und mit etwas Glück schaut sogar ein Salamander vorbei.

 

 

 

Bild oben: Mit gerade mal sechs Jahren packte der jüngste Naturschützer kräftig mit an.

 

Mittlerweile ist der Naturschutzbund Eigentümer der Fläche, gefördert durch die Untere Naturschutzbehörde. „Abgekauft wurde das Grundstück von der Gemeinde Sinntal 2022“, informierte Ritsch Euler, stellvertretender Vorsitzender der NABU-Gruppe. „Es erfolgte der sukzessive Umbau mit Hilfe des Forstbetriebs Dirk Zeller, der unsere Ideen aus dem Konzept pragmatisch umsetzte. Bis 2027 soll dann der Umbau abgeschlossen sein.“

 

Da es bis dahin noch viel zu tun gibt, hatte der Verein vergangene Woche zu einer groß angelegten Pflegeaktion eingeladen. Mehr als ein Dutzend Helfer waren gekommen – der jüngste gerade einmal sechs Jahre alt, der älteste schon länger als sechs Jahre Rentner.

 

 

Bild oben: An diesem Waldrand sollen sich später mal Waldeidechsen und Schlingnattern wohlfühlen.

 

Gemeinsam entnahmen sie Baumsämlinge und schufen so Platz für die Erweiterung der Tümpelanlage für Frösche und Kröten. Sie stutzten die Brombeerhecken auf ein natürliches Maß, sodass Vögel wie der Trauerschnäpper Brutmöglichkeiten finden. Jemand hatte eine Motorsäge dabei, um Waldrandoptimierungen für Amphibien und Reptilien zu erledigen.

 

Lautstark war auch die Ein-Mann-Bodenfräse. Auf der gemähten und entmulchten Wiese lockerte sie den Boden auf und legte einige wenige Freiflächen an. Auf diese Erdfleckchen streuten sodann zwei Naturschützerinnen sorgfältig und leise regional gesammelte Samen des Großen Wiesenknopfs und des Gewöhnlichen Teufelsabbisses.

Bild oben: Die  NABU-Mitglieder und ihre Freunde ließen den Tag in gemütlicher Runde ausklingen.

 

Nach getaner Arbeit ließen die Naturfreunde den Tag bei Suppe, Kuchen und Getränken in gemütlicher Runde ausklingen. Sie träumten vom Frühling und waren ihrer Vision vom Steinbachtal wieder einen Schritt nähergekommen.

 

Sabine Graf (Text und Fotos)

 

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